Wie man ein professioneller Fotograf wird

Um ein professioneller Fotograf zu werden braucht es vor allem zwei Dinge: Talent und den Willen, wirklich gut zu werden. Da Kameras und Ausrüstung heute immer billiger werden gibt es auch immer mehr Fotografen. Aus der Menge der Mitbewerber heraus zu stechen, ist dabei die Herausforderung. Die besten Fotografen sind heute diejenigen, die vor allem ihr Handwerk beherrschen. Deshalb ist es immer eine gute Idee zunächst eine Ausbildung zu machen. Dies kann in einem Fotostudio sein, an einer Fachhochschule oder an einer privaten Institution. Auch wenn man heute nicht mehr lernen muss wie man Schwarzweiß Filme entwickelt, ist es doch gut, die Grundlagen der Fotografie von jemandem erklärt zu bekommen der weiß, wovon er redet. Manche Erinnerungen und Handwerkskammern bieten auf Meisterkurse zum Berufsfotografen an oder je nach Land und Gesetzeslage entsprechende Kurse.

Wer eine Basisausbildung gemacht hat und vielleicht ein oder zwei Jahre praktische Erfahrung, aber dann vor der Frage stehen ob und in wie weit er sich spezialisiert. Als professioneller Fotograf kann man in vielen Bereichen Geld verdienen: Pressefotografie, Landschaftsfotografie, Unternehmensfotografie oder sogar Hochzeitsfotografie. Viele Fotografen haben als Pressefotografen angefangen, weil sie dort ihre ersten Bilder verkaufen konnten. Allerdings ist die Bezahlung heute nicht mehr so gut wie noch vor vielen Jahren, vor allem weil die Konkurrenz immer größer wird.

Wer im Bereich der Kunstfotografie arbeiten möchte, sollte schon eine Menge Talent mitbringen. Hier ist es gut, Beziehungen zu haben zu Galeristen, die eine Ausstellung organisieren könnTylicki_street_art_war_graffiti_New_York_1982en. Egal welche Art von Fotograf man werden möchte, zunächst raten wir immer, sich ein Portfolio aufzubauen. Wer eine Arbeitsmappe vorlegen kann, wird auch eher Aufträge bekommen.

Ganz ohne Investitionen geht es aber nicht: Ein guter Fotograf muss auch eine gute Ausrüstung haben. Potentielle Kunden werden sehr schnell merken ob ihr ein Amateur mit einer mittelmäßigen Kamera ankommt, oder ein Fotograf mit einer hochqualitativen Ausrüstung. Man sollte hier nicht am falschen Ende sparen.