Wenn es darum geht, Veranstaltungen in Österreich zu fotografieren, dann werden die meisten vor allem an den Wintersport denken. Hier werden die wohl spektakulärsten Aufnahmen gemacht, wenn die Skifahrer über teils vereiste Pisten mit hoher Geschwindigkeit rasen oder durch die Lüfte fliegen. Immer gute Motive bieten auch Snowboard-Veranstaltungen.

Fotografen, die sich auf Kulturveranstaltungen spezialisiert haben, werden vor allem zu den Salzburger Festspielen gehen. Dieses jährliche Ereignis ist ein Höhepunkt im weltweiten Festspielkalender. Eine ganz besondere Nische hat sich Dan Taylor erobert, der zwar nicht in Österreich geboren ist, aber unter anderem in Wien arbeitet. Er ist ein begehrter Fotograf von Unternehmen und Unternehmern der Technologie-Industrie. Seine Arbeit basiert vor allem auf dem Zusammenspiel von Maßstab, Schatten und Interaktion.

Franzi Kreis hingegen schaut gerne hinter die Kulissen eines Events, vor allem von Theater und Zirkus. Die Menschen hinter snowboard-113781_960_720den Akten sind ihr Thema, die ein Ich auf der Bühne und ein Ich hinter den Scheinwerfern haben. Letzteres ist, was die 1991 geborene Künstlerin interessiert.

Das wohl bekannteste Event in Österreich mit zahllosen Fotomotiven ist der Wiener Opernball. Nicht nur dass sich hier die Prominenz der Alpenrepublik die Klinke in die Hand gibt, die Veranstaltung ist vor allem wegen der Debütantinnen so bekannt. Den Ball gibt es schon seit 1887. Wer zum ersten Mal an dem Ball teilnimmt, ist ein Debütant und der Einzug der Debütanten ist immer der Moment, an dem am Ball die meisten Auslöser betätigt werden.

Wer selbst Fotograf bei solchen Großveranstaltungen sein möchte, sollte sich am besten mit einem bestehenden Fotostudio oder einer Presseagentur zusammentun. Nach dem Gesetz in Österreich gibt es aber seit 2013 keine Berufsfotografen mehr und auch keine Meisterprüfung, was besonders freiberufliche Fotografen gefreut hat, die jetzt weiterarbeiten durften. Bislang wurde zwischen Pressefotograf und Berufsfotograf unterschieden, was bedeutete, dass man zwar für die NZZ fotografieren durfte, aber nicht gegen Geld Hochzeitsbilder verkaufen durfte. Das ist nun aufgehoben.