Die Geschichte der Fotografie

Fotokameras sind heute aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Fast jeder besitzt mittlerweile ein Smartphone welches selbstverständlich auch eine Kamera auf der Rückseite hat. Dazu kommt mittlerweile auch fast schon standardmäßig eine Frontkamera um Selfies zu schießen oder Videotelefonie zu ermöglichen. Dass heute daher fast jeder mit zwei Kameras unterwegs ist, haben wir viel Arbeit und dem ganzen Können von findigen Ingenieuren zu verdanken.
Verglichen mit den Kameras von früher, sind die kleinen Kameras in Smartphones Supercomputer, waren die Kameras früher doch viel größer und bei weitem nicht so gut. Es ist noch nicht lange her, da gab es die Digitalfotografie noch nicht und Fotos mussten aufwendig entwickelt werden. Dies dauerte nicht nur sehr lange, es Camera obscurawar auch ziemlich teuer. Daher machten die meisten Menschen von ihrem Urlaub nicht mehr als 50 Bilder, heute unvorstellbar.
Doch bevor sich jeder eine eigene Kamera leisten konnte, verging viel Zeit. Angefangen hat das, was man heute Fotografie Ende des 18. Jahrhundert. Es begann mit der Möglichkeit mit einer Zinnplatte und Lavendelöl Bilder zu vervielfältigen, die vorher mit der Camera obscura aufgenommen wurden. Dies war ein Verfahren, an dem damals schon Leonardo da Vinci geforscht hatte. In der Theorie funktionierte alles, nur in die Praxis konnte man die Ideen nicht umsetzen. Bis zuverlässig funktionierende Kameras produziert wurden konnte, vergingen noch viele Jahre. Die ersten Bilder waren oft sehr verschwommen und konnten nicht besonders lange konserviert werden.
Erst Ende des 19. Jahrhundert war man schließlich so weit, Kameras im Rahmen der Industrialisierung auf für einen Massenmarkt herzustellen. Massenmarkt bezog sich hierbei jedoch nach wie vor auf eine kleine Anzahl sehr reicher Kunden. Doch ein Anfang war gemacht und die Kameras wurden immer besser und vor allem auch billiger. Mit dem Aufkommen der Digitalfotografie konnte eine schier unfassbare Zahl Bilder erstellt werden, ohne das diese teuer waren. Dies hat dazu beigetragen, dass die Kamera massentauglich wird. Heute besitzt fast jeder eine dieser hochmodernen Kameras, doch fast niemand ist sich im klaren darüber, was für eine beeindruckende Ingenieurleistung dahinter steckt.